Gemüse-Salat mit Hummus - Flotter Dreier {3 Blogger - 1 Menü}

Mittwoch, 15. Juli 2015

Das heutige Rezept ist ein Beitrag zu einem, wie ich finde, ganz tollen Blog-Event: Dorothée von bushcooks kitchen ist bei Zorra von 1 x umrühren bitte aka kochtopf Gastgeberin des Blog-Events Flotter Dreier {3 Blogger - 1 Menü}. Eine prima Idee, auf die ich sofort Lust hatte, und dann noch mit so tollen Mitstreiterinnen. Geplant habe ich unser Menü nämlich mit Melissa von Gourmandises Végétariennes und Carla von Herbs and Chocolate. Schnell hatten wir uns gefunden und schnell war klar: Vegetarisch und orientalisch wird es, ein Orientalischer Sommernachtstraum, um genauer zu werden. Die orientalische Küche liebe ich. Ich könnte mich in Mezze grundsätzlich reinlegen, außerdem bietet die orientalische Küche viele tolle vegetarische Gerichte. Und auch bzw. vor allem als Menü für Gäste finde ich orientalische Küche immer wieder spannend. Mein Part im Menü ist die Vorspeise, Melissa kocht den wunderbaren Hauptgang und Carla serviert ein köstliches Dessert. Nun aber genug der Vorrede, lasset es euch schmecken!

{Vorpeise} Gemüse-Salat mit Hummus




Ich habe zur Vorspeise Lust auf etwas kaltes, frisches gehabt. Eine kleine Portion Gemüse-Salat, ein Klecks Hummus und ein kleines Stückchen Fladenbrot und der Vorspeisenhunger ist gestillt, ohne dass der Menügast zu satt ist. Ich liebe es, wenn es zur Vorspeise eine kleine Auswahl gibt: Tapas, Antipasti oder eben orientalische Mezze!


{Hauptgang} Persischer Safran-Knusperreis mit Borani

http://gourmandisesvegetariennes.blogspot.com/2015/07/persischer-knusperreis-und-borani.html

Den Hauptgang hat euch Melissa zubereitet - klickt auf das Bild und ihr kommt zu Ihrem Beitrag und Rezept. Dieses Gericht werde ich sehr bald nachkochen - wie gut der Knusperreis aussieht!

{Dessert} Joghurttörtchen mit Walnuss-Feigen-Boden

http://www.herbs-and-chocolate.de/2015/07/orientalisches-dessert-joghurttortchen.html

Beim ersten Anblick von Carlas Dessert ist mir ehrlich das Wasser im Mund zusammen gelaufen und das tut es noch immer. So eine Köstlichkeit, klickt auf das Bild für Carlas Rezept! 






Und hier gibt es nun die Rezepte zu meiner Vorspeise! Lasst es euch schmecken:


Gemüsesalat:
2 Auberginen
2 Zucchini
1 rote und 1 gelbe Paprika
1 Bund Petersilie
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 Zitrone
5 EL Olivenöl
1 TL Honig
1 TL Paprikapulver
1,5 TL Kreuzkümmel
0,5 TL Zimt
Salz, Pfeffer

So gehts:
Die Auberginen, Paprika und Zucchini waschen und der Länge nach halbieren. Die Zucchinihälften mit etwas Olivenöl einpinseln, das restliche Gemüse ohne Öl mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Das Gemüse bei 220 Grad (Umluft) gute 20 Minuten garen, bis die Haut auf den Paprikaschoten schwarz wird.

In der Zwischenzeit die Zwiebel und den Knoblauch fein schneiden und die Petersilie waschen, zupfen und mittelfein hacken.

Die gegarten Gemüsehälften aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Die Zucchinihälften würfeln, von den Paprikaschoten und der Aubergine die Haut abziehen und das Fruchtfleisch ebenfalls würfeln.

In einer Pfanne Zwiebel und Knoblauch im Olivenöl bei milder Hitze schön weich dünsten. Den Honig zugeben und gut unterrühren, dann das Paprikapulver, Kreuzkümmel und Zimt zugeben und eine Minute mitbraten. Das gewürfelte Gemüse unterrühren und nochmal warm werden lassen, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren die Petersilie unterrühren.

Der Gemüsesalat schmeckt warm, lauwarm oder kalt.

Hummus:
1 große Dose Kichererbsen
10 EL Sesamsamen
Saft einer Zitrone
1 große Knoblauchzehen
2 TL Kreuzkümmel
etwas Wasser
etwas Olivenöl
Salz

So gehts:
Zuerst den Sesam in einer Pfanne ohne Fett anrösten und abkühlen lassen. Die Kichererbsen abgießen aber nicht abspülen, etwas vom Dosenwasser lasse ich noch dran. Alle Zutaten und einen guten Schluck Wasser sowie einen Schuss Gefühl in den Mixer geben und auf höchster Stufe mixen. Mit meinem Vitamix ergibt das ein wunderbar cremigen Hummus. Ich mag es sehr, gerösteten Sesam statt Tahin zu verwenden.

Anrichten:
Die Mengen ergeben eine Vorspeise für 6-8 Personen. Ich habe Salat und Hummus mit Servierringen auf eine kleine Platte gegeben. Der Hummus sieht sehr schön aus, wenn man ihn mit etwas Olivenöl beträufelt und etwas Paprikapulver darüber gibt. Dazu schmeckt gut eine kleine Portion dünnes Fladenbrot, wie es sie in türkischen Supermärkten zu kaufen gibt. Kurz im Ofen geröstet wird das Brot schnell knusprig und eignet sich so hervorragend zum Dippen in den Hummus.

Das war unser Beitrag zum Blog-Event und ich hatte viel Spaß bei der Planung mit den Mädels. Schade nur, dass wir das ganze nur virtuell abgehalten haben. Unser Menü hätte mir auch in Echt ziemlich gut geschmeckt, da bin ich mir sicher. Ich hoffe, euch gefällt es genau so gut wie mir und wir konnten euch zeigen, dass bei einem vegetarischen Menü nichts fehlt - ganz im Gegenteil. 


Blog-Event CX - Flotter Dreier (Einsendeschluss 15. Juli 2015)

Tomaten-Pasta mit Spargel

Freitag, 12. Juni 2015

Buh! Nicht erschrecken, ich bin es nur mal wieder. Mit einem herrlichen Sommer-Rezept. Perfekt um das Sommer-Wochenende einzuläuten. Eins ist sicher: Gebt mir Spargel, Tomaten und Pasta und ich bin überglücklich. Ich hoffe, ihr werdet es auch sein, wenn ihr dieses Rezept nachkocht.

Und sonst so? Nachdem ich eine Weile mit mir haderte, ob dieser Blog bei meiner Post-Häufigkeit überhaupt noch eine Zukunft hat, habe ich einen Entschluss gefasst. Stress habe ich durch Vollzeit-Job, Vollzeit-Job-Mann und Kindergarten-Kind genug - ich kann mich nicht auch noch von einem Blog stressen lassen. Aber deswegen aufgeben? Alles abschalten? Bestimmt nicht. Es ist eben einfach so, dass wir fast nur noch Standard-Gerichte kochen, die schonmal auf dem Blog waren. Oder dass ich so froh bin, dass überhaupt etwas vernünftiges auf unserem Tisch steht, dass ich bestimmt nicht noch die Kamera hole. Aber ab und zu, da ist es etwas ruhiger, da gehen wir schön einkaufen und zelebrieren das Kochen mal wieder und machen eine Flasche Wein auf und ich zücke die Kamera. Solche Gerichte werde ich in Zukunft auch weiterhin zeigen und zwar dann, wenn es passt. Also, vielleicht passiert hier mal zwei Monate lang nichts. Vielleicht kommen dann auch mal wieder einige Rezepte nacheinander. Aber das hier soll kein Druck sein, das ist nur ein Blog, auf dem ich schöne Rezepte festhalte!


Jetzt aber zur Pasta!
Ihr braucht für 4 Menschen:
500 g Vollkorn-Penne, 500 g grüner Spargel, 1 Zwiebel3 Knoblauchzehen, 100 g getrocknete Tomaten in Öl, Salz 3 EL Sonnenblumenkerne, 3 EL Olivenöl400 g passierte Tomaten, Pfeffer100 ml Gemüsebrühe, 250 g KirschtomatenBasilikumblätter

Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden und eventuell im unteren Drittel schälen. In Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und ganz fein würfeln. Das Öl der getrockneten Tomaten  abtropfen lassen, dann in feine Streifen schneiden. Die Nudeln in Salzwasser bissfest kochen.
 
Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bei Seite stellen. 
 
In einer großen Pfanne das Öl erhitzen und Spargel, Zwiebel und Knoblauch andünsten. Getrocknete und passierte Tomaten zufügen, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Brühe zugeben und die Sauce bei gemäßigter Hitze  offen  so ca 7 Min. einkochen lassen.Zwischendurch umrühren.
 
Währenddessen die Kirschtomaten waschen und vierteln. Die abgetropften Nudeln mit den Kirschtomaten in die Sauce geben und noch etwas ziehen lassen, damit die Sauce etwas andicken kann. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Basilikumblätter mit den Sonnenblumenkerne auf die Nudeln geben. Nach Geschmack noch mit etwas Parmesan bestreuen. 

Abgewandelt aus: Expresskochen Vegan - Martina Kittler, GU Verlag

Soulfood: Linseneintopf

Mittwoch, 8. April 2015

Linsen. Auch so eine Sache. Eigentlich mag ich sie, leider landen sie nur sehr selten auf meinem Teller. Nachdem ich mir heute am ersten richtig warmen Tag des Jahres direkt mal einen Sonnenbrand geholt habe, stand auch noch Linseneintopf auf dem Wochenplan. Perfektes Timing, aber vor ein paar Tagen war es ja auch tatsächlich noch recht frisch. Man munkelt, dass es Anfang nächster Woche nochmal recht kalt werden soll: Dann kocht den leckeren Eintopf nach. Und ansonsten kommt der Herbst ja bekanntlich auch jährlich zurück.


Für vier:
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
4 EL Olivenöl
1 Zucchini
300 g Karotten
400 g Kartoffeln
3 Stangen Staudensellerie
1 Paprika
300 g Linsen
4 EL Tomatenmark
2 Lorbeerblätter
1 TL Paprikapulver geräuchert
Salz, Pfeffer
1,3 Liter Gemüsebrühe
3 EL Aceto Balsamico
1 Bund Petersilie
1 Packung vegane Wienerwürstchen

So gehts:
Gemüse putzen, ggf. schälen und kleinschneiden. Das Gemüse bis auf die Linsen und die Kartoffeln in einem Topf anbraten. Nach ca 5 Minuten das Tomatenmark unterrühren und mitrösten. Gemüsebrühe zugießen und Kartoffeln und Linsen unterrühren. Mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen, Lorbeerblätter zugeben.

Den Eintopf aufkochen lassen und anschließend eine gute halbe Stunde bei geringer Hitze köcheln lassen.Wenn die Linsen weich sind den Eintopf mit dem Balsamico-Essig abschmecken. Die Würstchen in Scheiben schneiden und kurz mit heiß werden lassen. Gehackte Petersilie unterrühren und servieren. Achtung: Heiß! Nicht so wie ich erstmal die Zunge verbrennnen! :)

Gratinierter Fenchel - Gastpost bei Gourmandises Végétariennes

Freitag, 27. März 2015

Liebe Gemüsefreunde, auch wenn es hier zur Zeit ruhig ist, koche ich fleißig und zwar Standardrezepte die mir leicht von der Hand gehen. Manchmal ist nicht viel Zeit für das Wälzen von Kochbüchern, ausgiebiges Einkaufen und langes Kochen. Dann greife ich zu Rezepten, die ich auswendig kann und die ich schon von meinen Eltern kenne. So auch ein Fenchel-Rezept, das eins meiner absoluten Lieblingsrezepte ist.


Zu Gast bin ich mit diesem Rezept diese Woche bei Gourmandises Végétariennes. Ich freue mich sehr darüber, einen Gastbeitrag bei Melissa schreiben zu dürfen, schließlich ist ihr Blog einer meiner Lieblinge. Melissa und ich haben ganz offensichtlich einen ähnlichen Geschmack und zwar nicht nur in Hinblick auf Rezepte. Ihren Blog könnte ich einmal von oben bis unten nachkochen. Auch war ich immer großer Fan Ihres Vögelchen-Tabletts, das sie häufig für die Vegan Wednesday Beiträge verwendet hat und welches auch in meiner Küche steht. Aber seht selbst, denn hier findet ihr meinen Beitrag mit dem Fenchel-Rezept.

Orangensirup mit Vanille - zu Gast bei Twoodledrum

Dienstag, 23. Dezember 2014

Heute bin ich zu Gast bei Carolas Blog Twoodledrum . Schon zum dritten Mal veranstaltet sie hier einen Adventskalender - mit vielen tollen Türchen. Schaut doch mal nach! Dort finden ihr dann auch mein Rezept für einen leckeren Orangen-Vanille-Sirup. Liebe Carola, ich freue mich sehr, dass ich wieder Teil deines tollen Kalenders sein durfte.

 
Ich wünsche euch allen schöne Weihnachtstage - genießt eine ruhige Zeit. Ich freue mich sehr auf ganz viel Kinderpunsch, Weihnachtslieder und auf das "Raus aus dem Alltag". Habt es gut!

Asiatische Nudelpfanne mit Tofu - zu Gast im Gemüseregal

Dienstag, 16. Dezember 2014

Tofu, Gemüse und Asia-Nudeln findet ihr auch gut? Dann schaut mal bei Franzi im Gemüseregal vorbei. Dort war ich nämlich letzte Woche zu Gast und zwar mit einem meiner absoluten Lieblingsessen für den Fall: Restgemüse-Alarm.


Das Rezept findet ihr hier bei Franzi. Viel Spaß beim Stöbern im Gemüseregal!

Veganerin? Vegetarierin? Warum ich mich ohne ein Label auf meiner Ernährung wohler fühle.

Freitag, 5. Dezember 2014

"Herzlichen Glückwunsch" lautete der Kommentar einer Kollegin, als wir mit dem ganzen Kollegium anlässlich eines 60. Geburtstags frühstücken waren. Ich kam gerade vom Buffet und hatte mich vom Käse bedient. Die gesamte Runde brach in Gelächter aus und ich durfte einmal mehr erzählen, wie ich mich denn jetzt wieder ernähre. Zum Glück war das wohl das letzte Mal.

Ich habe zwei vegane Jahre hinter mir und kam in den letzten Monaten des zweiten Jahres immer wieder an meine Grenzen.

Mein Onkel starb und nach der Beisetzung gab es in seinem Lieblingslokal seine Lieblingsgerichte vom Buffet. Es war alles mit Fleisch. Natürlich hätte man uns etwas gesondertes zubereitet. Es ging dort aber nicht um uns. Wir waren auf einer Beerdigung, ich mochte meinen Onkel sehr, wir waren in seinem Stammlokal, wir erinnerten uns an ihn und das was er mochte: wir aßen seine Lieblingsgerichte. Und sie schmeckten!

Wir waren auf der Hochzeit einer meiner liebsten Freundinnen. Wir waren nicht nur die einzigen Veganer, es gab auch keine weiteren Vegetarier. Meine Freundin und der Koch gaben sich große Mühe uns zumindest etwas vegetarisches zu zaubern. Ich war dankbar und aß das vegetarische Essen, es war köstlich.

Kollegen bringen Kuchen mit ins Büro, oft gab es für mich eine vegane Alternative, aber ich fühlte mich nicht wohl damit. Ich war die Extrawurst- oder die Verzichts-Laura, ein Stück auch die Besserwisser-Laura. Nicht einfach Laura.

Ich finde es furchtbar anstrengend, dass wir alles, was wir essen rechtfertigen müssen, dass alles was wir kaufen von Freunden oder Bekannten kritisch begutachtet wird. Ich bin erwachsen, ich weiß was ich konsumiere, ich habe von meinen Eltern und im Laufe meines Lebens viele Werte mitbekommen, mich mit vielem kritisch auseinander gesetzt. Ich habe für mich einen Lebens- und Ernährungsstil gefunden, mit dem ich mich wohl fühle. Ich achte auf viele Dinge, aber mit dem Vegansein hörte es ja nicht auf. Konsumiere dies nicht, achte auf jenes, kaufe nicht von dieser Firma, weißt du eigentlich...!? Ich tat mein bestes keinen Schaden zu verursachen, aber je mehr ich das versuchte, desto skuriler wurde das Ergebnis. Und irgendwann die Frage: Was spricht eigentlich gegen den Käse vom Demeter-Hof in der Region? Was spricht eigentlich gegen Eier von eben selben Hof? Vor allem im Vergleich zu veganen Ersatzprodukten, denn ab und an konfrontiert der Körper einen ja doch mit diversen Gelüsten.Was spricht eigentlich dagegen, dass wir eine Balance finden zwischen den Produkten, die wir bevorzugen und unseren finanziellen Möglichkeiten? Was spricht eigentlich dagegen, andere Menschen als erwachsen genug einzuschätzen, und das was sie verwenden nicht zu kritisieren? Ich habe für mich Entscheidungen getroffen, aber ist es wirklich gut, meinen Kollegen zu sagen: "Da habt ihr ein Ei reingemacht, das esse ich nicht."

Ich konnte nicht mehr. Und in den letzten Monaten, die natürlich mit der Zeit vegetarischer als vegan geworden sind, habe ich mich unfassbar entspannt. Wir achten sehr auf das, was wir essen. Wir bringen unserer Tochter Werte mit, wie auch unsere Eltern das getan haben. Aber wir kommen so langsam runter von diesem überkritischen Trip und mir tut das sehr gut. Ich möchte mich nicht länger rechtfertigen und alles das, was ich konsumiere oder nicht konsumiere verteidigen müssen, obwohl ich mir für mich schon genug Gedanken darum gemacht habe.

Das ist meine Meinung. Und wie geht es euch damit?

Pasta mit Brokkoli und karamellisierter Zitrone

Montag, 1. Dezember 2014

Ein neues Kochbuch wohnt im Regal! Nachdem eine Freundin mir das gute Stück wärmstens empfohlen hat (hallo Diana) und mir schon beim ersten Durchblättern mehrfach das Wasser im Mund zusammengelaufen ist, durfte "Deftig Vegetarisch" von Anne-Katrin Weber bei mir einziehen. Wir verstehen uns sehr gut und nachdem ich eine Lieferung spanischer Orangen und Zitronen aus Mallorca erhielt, war klar: sofort nachgekocht wird die Pasta mit karamellisierter Zitrone! Was sonst!


Ihr braucht für vier:
500 g Brokkoli
3 rote Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
500 g Pasta
2 Bio-Zitronen
4 EL Rohrohrzucker
80 g Mandelkerne
Salz, Pfeffer, Chiliflocken
Olivenöl
Parmesan nach Belieben

So gehts:                               
Wasser zum Kochen bringen und salzen. Brokkoli in Röschen teilen und im kochenden Salzwasser in etwa 2-3 Minuten bissfest garen. Brokkoli abgießen (das Wasser auffangen), kalt abschrecken und abtropfen lassen. Das Brokkoliwasser erneut zum Kochen bringen und die Pasta bissfest kochen.

Zwiebeln in Spalten schneiden. Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden. Zitronen heiß abspülen,  in feine Scheiben schneiden und mit dem Zucker mischen. Mandeln grob hacken.

4 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin 2 Minuten anbraten. Knoblauch und Mandeln zufügen und kurz mit anbraten. Zitronenscheiben mitsamt Zucker zugeben und unter Rühren 2 - 3 Minuten karamellisieren.

Brokkoliröschen und Pasta dazugeben und alles zusammen 4 Minuten erhitzen. Mit Meersalz, Pfeffer und Chiliflocken würzen.

Pasta auf Tellern anrichten, mit etwas nativem Olivenöl beträufeln und nach Belieben mit Parmesan oder Bergkäse bestreuen.

Quelle: Deftig Vegetarisch - Anne-Katrin Weber

Buchweizenspätzle mit zweierlei Kohl

Samstag, 22. November 2014

Ich besitze sehr viele Kochbücher, wirklich viele. Ich weiß, dass ein Bruchteil davon genügen würde, um immer mal wieder Neues ausprobieren zu können. Und doch möchte ich kaum ein Buch aus meiner Sammlung missen. Ich freue mich schon ziemlich, wenn ich im Herbst und Winter die thematisch passenden Kochbücher rauskramen kann, sie wälze und mir für die nächsten Wochen ein paar besondere Rezepte vormerke. Genau so geht es mir natürlich auch im Frühling. Und ich entdecke immer wieder neue Rezepte, auch wenn ich Kochbücher schon eine ganze Weile besitze. Irgendwie verändert sich der Blick auf die Rezepte und die Stimmung eben doch immer wieder. Und so habe ich beim Durchblättern meines liebsten Herbst/Winter-Kochbuchs (nämlich: Herbst, Winter, Gemüse! von GU) ein ganz tolles Winter-Soulfood-Rezept gefunden. Buchweizen-Spätzle mit Kohl! Und zwar nicht nur mit irgendeinem Kohl, sondern mit Grünkohl und Rosenkohl. Überbacken mit leckerstem Bergkäse (ja, ich liebe das Vegetariersein). 

 
Die Menge habe ich im Unterschied zum Originalrezept an unsere Bedürfnisse angepasst, wir haben hier nämlich ein spätzleliebendes Kind am Start. 
 
Ihr braucht für vier:
200 g Weizenmehl
200 g Buchweizenmehl
Salz
4 Eier
300 g Rosenkohl
300 g Grünkohl
1 große Zwiebel
2 EL Butter
150 g Bergkäse
schwarzer Pfeffer
 
Die Mehlsorten mit 1 gehäuften TL Salz, den Eiern und 200 ml Wasser zu einem dickflüssigen Teig verrühren und ca 1/2 Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
 
Inzwischen vom Rosenkohl die welken Blätter entfernen, Strunk abschneiden und die Röschen vierteln. Den Grünkohl waschen, die Blätter von den Stielen abzupfen und grob hacken. Den Kohl in einem Topf mit gesalzenem Wasser ca 4 Minuten kochen. Kalt abschrecken und gut abtropfen lassen. 
 
Zwiebel schälen, vierteln und in Streifen schneiden. Die Butter zerlassen und die Zwiebel darin bei geringer Hitze in circa zehn Minuten weich dünsten und leicht bräunen. Mit etwas Salz abschmecken. Den Käse grob raspeln.
 
Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und salzen. Den Spätzleteig und portionsweise mit dem Spätzlehobel ins kochende Wasser hobeln. Die Spätzle einmal aufkochen, dann mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen und imSieb kalt abschrecken.

Den Backofen auf 220° vorheizen. Die Spätzle mit dem Käse, dem Kohl und den Zwiebelstreifen mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. In eine ofenfeste Form geben und im Backofen ca. 15-20 Minuten. backen.
 
Quelle: Herbst, Winter, Gemüse! von Cornelia Schinharl
 

Hipster-Essen: Grünkohl mit Udonnudeln

Donnerstag, 6. November 2014

Ich gestehe, ich verstehe diesen Grünkohl- oder soll ich besser sagen Kale-Hype nicht so recht. Ich mag Grünkohl. Wirklich. Aber ich könnte eher wegen Spargel durchdrehen. Mein Instagram-Account ist aber überschwemmt von Grünkohl-Jubel und Kaleyeah-Schreien. Nun gut. Wer Grünkohl aber tatsächlich nur in Kombination mit einem dubiosen Würstchen oder Kasseler kennt, dem sei gesagt: die neuen Grünkohl-Variationen lohnen sich wirklich. Bei uns gab es heute eine furchtbar leckeres Rezept mit Udon-Nudeln und Tofu. Das war so lecker, dass ich vielleicht doch auch bald glasige Augen bekomme, wenn ich den Grünkohl auf dem Wochenmarkt erblicke.


Ihr braucht:
600 g Grünkohl
400 g Tofu
3 Packungen (600 g) Udon-Nudeln
2 Knoblauchzehen
3 EL Sesamsamen
1 TL Sesamöl
3 EL Rapsöl
3 EL Sojasauce
2 EL Ketjap Manis
Röstzwiebeln

So gehts:
Den Sesam in einer Pfanne ohne Fett rösten, bei Seite stellen. Den Tofu würfeln und in 1 EL Öl rundherum anbraten. Mit 1 EL Sojasauce ablöschen und warm halten. Den Grünkohl waschen und von den Stielen befreien. Den Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden.

2 EL Ol in einer großen Pfanne erhitzen, den Grünkohl und Knoblauch unter Rühren anbraten. Mit einem Schluck Wasser ablöschen und zusammen fallen lassen. Den Grünkohl mit Sojasauce, Ketjap Manis und etwas Salz abschmecken. Tofu zugeben.

Die Udon-Nudeln nach Packungsanweisung garen und unter den Grünkohl mischen. Den Sesam drüber streuen, mit Sesamöl beträufeln und mit den Röstzwiebeln garnieren.

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