Kürbis-Blumenkohl-Curry mit Würzfladenbrot

Sonntag, 11. November 2012

Blöderweise hatte ich sehr großen Hunger, als dieses Gericht auf dem Tisch stand. Und weil ich es kaum erwarten konnte, dieses köstlich duftende Curry in meinem Bauch zu beherbergen, habe ich ganz vergessen die Beilage zu fotografieren: das Würzfladenbrot mit einer unglaublich leckeren Kreuzkümmel-Knoblauch-"Butter". Ihr müsst es euch also einfach auf einem imaginären kleinen Tellerchen links vom Bild vorstellen.


Wie ich neulich bereits erwähnte, bin ich gerade dabei, die schönsten Rezepte aus meiner kompletten Kochbuchsammlung zu archivieren. Ein nicht gerade kurzes Unterfangen, ich bin schon eine Weile damit beschäftigt und gerade mal durch drei von sechs Regaletagen gekommen.

Dabei habe ich wundervolle Rezepte entdeckt, die entweder von Natur aus vegan oder sehr leicht zu veganisieren sind. Ich bin ganz erstaunt, was ich auf einmal in meinen Kochbüchern entdecke. Es sind wirklich einige neue Rezepte dabei, die ich vorher vollkommen außer Acht gelassen habe. Da zwei von sechs Regaletagen komplett aus Kochbüchern von GU bestehen, sind es zur Zeit vor allen Dingen solche Rezepte, die ich überwiegend koche. Ich bin großer Fan der GU-Kochbücher, nur sehr wenige haben mir bisher nicht gefallen und ebenfalls relativ wenige bestehen aus einem so großen Anteil an Fleischgerichten, dass ich sie daher nicht kaufe.

Was ich an GU besonders gut finde: Gefühlt sämtliche Rezepte finden sich auf dem Portal Küchengötter wieder. Das ist schon ein besonderer Service, den ich oft und gerne nutze. Sehr prima ist das natürlich auch zum Verbloggen, denn ich kann mit einem guten Bauchgefühl auf eine Quelle verweisen, die ganz offensichtlich auch zum Verbreiten da ist.
Nun aber genug der Worte und zurück zum Rezept:
Das Curry (Rezept HIER) soll eigentlich mit Steckrüben zubereitet werden. Aber die Steckrüben, die im Tegut rumlagen, machten einen sehr unfrischen Eindruck. So wurde aus den Steckrüben kurzerhand Blumenkohl, passt auch gut und hat prima geschmeckt. Das Gewürzfladenbrot dazu ist ein echter Knaller.

Ich habe im Rezept Butterschmalz übrigens einfach durch Pflanzenöl und den Joghurt durch Sojade ersetzt. Statt der Butter fürs Fladenbrot tut natürlich die gute Alsan beste Dienste.

Für die Glutenintoleranten: Fladenbrot lässt sich super selber backen!

Fladenbrot


400 g glutenfreies Mehl (z.B. Mix B von Schär)
15 g Hefe
2 EL Apfelessig
1 Prise Zucker
lauwarmes Wasser nach Gefühl
1 Prise Salz
2 EL Olivenöl
Sesamkörner (hell und schwarz)

In einer kleinen Schüssel die Hefe mit Apfelessig, Zucker und etwas Wasser vermischen und stehen lassen, bis das Gemisch anfängt zu blubbern (und die Hefe arbeitet).

Das Mehl in eine Schüssel sieben (schützt vor Klumpenbildung) und mit dem Hefegemisch, einer Prise Salz sowie circa 300 ml Wasser und 1 EL Olivenöl mit den Knethaken des Handrührgeräts verrühren. Mit den Händen kommt man nicht besonders weit, denn der Teig muss richtig schön nass und klebrig sein (und klebt somit nur an den Händen, wenn man kein Rührgerät verwendet). Wenn der Teig allzu nass erscheint, noch etwas Mehl zugeben, wenn er noch nicht richtig glitschig ist, noch etwas Wasser unterrühren. Ich finde Mengenangaben bei glutenfreiem Mehl unglaublich schwierig und habe das Gefühl immer verschieden viel Flüssigkeit zu brauchen. Achtet einfach darauf, dass der Teig so feucht ist, dass ein Formen mit den Händen nicht möglich ist, er aber auch nicht zerfließt. Die Teigmasse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und mit einem Teigschaber zu einem runden Fladen verstreichen (etwa 2 cm dick). Den Fladen mit Olivenöl bepinseln und mit Sesamkörnern betreuen. Den Backofen auf 40 Grad vorheizen und den Teig für 30 Minuten im Ofen gehen lassen. Auf die Schiene über das Backblech schiebt ihr ein Backrost, das mit einem feuchten Geschirrtuch bedeckt ist.

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, das Geschirrtuch entfernen und den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Das Fladenbrot darin etwa 30 Minuten backen - gut auskühlen lassen und genießen!


Kommentare:

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  2. Oah, super, das Rezept wird sofort abgespeichert!
    Ich hab in einem Monat Geburtstag und möchte ein Mezze-Buffet machen. Eine glutenintolerante Freundin kommt und ich hab mir schon Gedanken gemacht, was ich ihr als Brot anbiete. Danke!

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  3. Das sieht aber richtig lecker aus...
    Schau auch mal bei mir rein, würde mich freuen…
    LG
    Christiane
    http://bikelovin.blogspot.de/

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  4. das curry + fladenbrot gab es gestern und vorgestern bei uns (mit steckrübe, kürbis und petersilienwurzel) - suuuper lecker! echt fein! und heute, gleich beim rezeptesuchen für diese woche ebenfalls inspiriert von euch ;) - hirse-karotten-rosinenpfanne. wir hatten schon lang keine hirse mehr, war auch sehr lecker.
    liebste grüße!

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