Kürbis-Risotto mit Walnuss-Topping

Dienstag, 6. November 2012

Kürbis, oh du lieber Kürbis! Mir geht es ja im Herbst/Winter mit Kürbis immer genau so wie im Frühling/Sommer mit Spargel: Ich kann nicht genug davon bekommen und zwar in allen Variationen. Kürbis landet bei uns im Moment sehr oft auf den Tellern. Kürbissuppe zum Beispiel ist etwas, woran ich mich einfach nicht Leid essen kann. Aber natürlich bietet sich der Kürbis auch für viele weitere Zubereitungsarten an - hier im Risotto.


Ich verziere Gerichte gerne mit einem Topping aus Kräutern, Nuss und Olivenöl. Das peppt so ziemlich jedes Essen auf, so wird zum Beispiel ein ödes Kartoffelpüree mit einem Basilikum-Pinienkern-Topping der Renner und eine Kartoffelsuppe mit Petersilien-Haselnuss-Topping viel feiner. Auch Risotto freut sich über Toppings. Mein Favorit bisher war ein Koriander-Zitronenschalen-Topping auf Fenchel-Risotto. Und so durfte diesmal auch das Kürbis-Risotto herhalten, mit einer dafür prädestinierten Kombination: Petersilie-Walnuss.

Rezept für vier sehr hungrige Menschen:

circa 1 Liter Gemüsebrühe
1/8 l Weißwein
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
700 g Butternutkürbis
300 g Risottoreis
4-5 EL Olivenöl
1 kleines Bund Petersilie
50 g Walnusskerne
Salz, Pfeffer
1 EL Alsan
3 EL veganer Parmesan

Angefangen wird mit dem Topping: Die Walnüsse fein hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten. Abkühlen lassen. Petersilie waschen und gut trocknen, Blättchen abzupfen und hacken. Die abgekühlten Walnüsse mit Petersilie und 2-3 EL Olivenöl vermischen, leicht salzen.

Dann gehts an das Risotto: Zwiebel und Knoblauch abziehen und fein würfeln, den Kürbis schälen, von den Kernen befreien und in gleichmäßige Würfel schneiden (etwa 1,5 cm ist eine gute Größe).

2 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin bei milder Hitze glasig dünsten. Hitze hochschalten, Reis und Kürbis zugeben und kurz mitbraten, bis der Reis leicht glasig wird. Mit Weißwein ablöschen und verkochen lassen. Wenn der Weißwein eingekocht ist, immer so viel Brühe zugießen, dass der Reis bedeckt ist. Jetzt kommt der Spaß am Risotto: Rühren, rühren, und rühren und immer wieder Brühe zugießen, wenn die Flüssigkeit vom Reis aufgesogen wurde. Das Risotto sollte nicht stark kochen, sondern auf kleiner Flamme leicht blubbern. Nach 20 bis 25 Minuten ist der Reis fertig, die Körner sind durch, aber besitzen innen noch einen ganz leichten Biss.

An dieser Stelle das Risotto mit Salz und Pfeffer würzen. Alsan und veganen Parmesan unterrühren, schmelzen lassen. Das Risotto mit dem Topping auf Tellern anrichten.

Quelle: Idee aus Essen und Trinken für jeden Tag


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hover to Pin

 
Designed with ♥ by Nudge Media Design