Vegan Wednesday No 68

Samstag, 7. Dezember 2013





Mit einem recht unsanften Übergang sind wir zurück im Alltag angekommen und ich wäre viel lieber noch in Frankreich - wen wundert es! Abgesehen davon, dass es dort ein paar Grad wärmer war, hat mich Bordeaux wirklich begeistert. Hier wartete neben dem Alltagsgeschehen allerdings auch etwas Tolles auf mich: die eigene Küche. Und so haben wir diese Woche sehr viel frisches Gemüse gegessen, viel Obst und wenig Brot. Nur ein paar Weihnachtskekse waren noch dabei.

Fotografisch festgehalten habe ich allerdings wenn dann nur das Abendessen, vorher habe ich leider nie an ein Bild gedacht.

Montag


Sonntagnacht sind wir in Frankfurt gelandet, am Montag habe ich zwischendrin im Homeoffice erstmal alles Gemüse gekauft, was mich so angelacht hat. Und so wurde aus Champignons, Aubergine, Karotte, Frühlingszwiebeln, Paprika, Zucchini und Zuckerschoten ein buntes Gemüse in Kokosmilch mit Reis.

Dienstag


Ich habe etwas überlegt, aber dann bin ich doch nach der Arbeit noch schnell in die Buchhandlung gezogen und habe mir "Vegan for Youth" gekauft. Das ganze Gequatsche im Buch lese ich mir nicht durch, das habe ich auch nicht bei "Vegan for Fit" gemacht. Aber die Rezepte mag ich doch sehr und so sagt mir das neue Buch tatsächlich sehr zu. Was es eigentlich als "Tower" hätte geben sollen, wurde bei uns einfach so zusammen auf den Teller geworfen: Gebackene Süßkartoffeln und Auberginen mit Brokkoli, Granatapfel und Mandelsauce. Sehr sehr sehr lecker. Das wird es bei uns nun sicher öfter geben.

Donnerstag


Auch vom Herrn Hildmann: Süßkartoffel-Kürbis-Stampf mit Rahmwirsing und Räuchertofu. Sehr lecker wieder.


Wie ihr seht kommen mir die Regeländerungen absolut zu Gute. Denn ich habe am Mittwoch natürlich kein Foto gemacht - der Mittwoch ist wirklich ein langer Tag bei mir. Viele Termine, Sprechstunde, Sitzungen. Ich habe gerade lange gebraucht mich zu erinnern, was es überhaupt zu essen gab. Salat, immerhin ist es mir wieder eingefallen. Aber Mo, Di und Do eignen sich zum fotografieren wesentlich besser. Und wenn ich mich noch ein bisschen mehr an die Rückkehr in den Alltag gewöhnt habe, gibt es auch von den anderen Mahlzeiten wieder mehr Bilder.


 

Vegan Wednesday No 67 oder: Vegan in Bordeaux

Freitag, 29. November 2013

Bonjour, bonjour, ich melde mich heute mal nicht vom Schreibtisch daheim. Nein, wir sind für ein paar Tage nach Bordeaux geflogen und genießen einen kleine Auszeit vom Alltag. Und nebenbei schlagen wir uns vegan in Frankreich durch, was gar nicht so einfach ist, wenn man nicht den ganzen Tag Baguette und Pommes essen möchte. Mittlerweile haben wir aber den Dreh raus und wissen, wo wir vegane Sachen herbekommen. Nur Essen im Restaurant, das ist wirklich kaum möglich.

Hier kommen also ein paar Impressionen von den veganen Dingen, die wir hier in und um Bordeaux so gefunden haben:


Nachdem wir uns nach unserer Ankunft erstmal mit Pommes und trockenem Baguette durchgeschlagen haben, haben wir in der Nähe unserer Wohnung zum Glück einen recht großen Bioladen gefunden. Ich dachte, ich befinde mich bestimmt im französischen Veganparadies - aber weit gefehlt, die Auswahl war recht übersichtlich und viele Produkte sind aus Deutschland importiert. Für das Abendessen haben wir trotzdem schöne Sachen bekommen: Tabouleh, Hummus, verschiedene Aufstriche und natürlich Baguette! Nur ein Produkt hat mich wirklich begeistert, es gibt hier ganz ganz tollen "Frischkäse" auf Tofubasis:


Wer in Frankreich ist, sollte sich diesen Käseersatz (gibt es auch in anderen Geschmacksrichtungen) nicht entgehen lassen!

Ein Ausflug an die Atlantikküste brachte wieder die veganen Notspeisen mit sich: Baguette und Pommes. Auch vegane Kekse habe ich hier bisher nicht finden können, außer die altbekannten Oreos.


In den Eisdielen gibt es aber eine riesige Auswahl an Sorbets, ich hatte ein leckeres Mangosorbet.


Da wir es in der Zwischenzeit aufgegeben hatten, etwas bezahlbares und veganes zu finden (Pizza für 15 Euro muss nicht sein, jeden Tag Pommes auch nicht), haben wir zwischendurch auch einmal selbst gekocht: Nudeln mit Gemüse!


In einem größeren Supermarkt haben wir dann noch diese Produkte gefunden:


Ziemlich eklige Bratlinge - der Mann fand sie lecker. Ich fand sie aufgrund des sehr künstliches Geschmacks ziemlich gruselig.


Na, wer sagts denn! Sojajoghurt gibts auch hier - schmeckt.


Und zu guter letzt noch eine Abendessenimpression: Aufstriche, Oliven, Rondo (Hallo Deutschland) und dazu Tabouleh und Baguette. An dieser Stelle sei gesagt: Ich freue mich auf Vollkornbrot!

Nächste Woche bekommt ihr mit Sicherheit einen komplett weißmehl- und pommesfreien Vegan Wednesday zu sehen! Und wenn jetzt noch jemand eine prima vegan/vegetarische Adresse in Bordeaux weiß - immer her damit!

Vegan Wednesday No 66

Freitag, 22. November 2013


Der Vegan Wednesday verkündet neue Regeln, die ihr hier (klick) nachlesen könnt. Die Regellockerung kommt mir und meinen Vegan Wednesday-Beiträgen sehr gelegen, denn nur selten schaffe ich es, einen Mittwoch (oder auch jeden anderen Tag) vollständig fotografisch festzuhalten. Das hat viele Gründe: Morgens bin ich häufig noch zu verschlafen, auf den Tisch geraten auf mysteriöse Weise Teller, Kaffee, Toast und Belag. Das sieht dann in etwa so aus:

Und bei wem sieht das nicht oft auch so aus? Wenn ich Zeit für etwas anderes hätte, würde ich das natürlich auch fotografieren. Aber unser Start in den Tag fängt wirklich nur am Wochenende einigermaßen entspannt an. Bis ich also an ein Foto denke, haben wir schon eine Menge Koordination hinter uns und ich sitze im Büro. Sagt einer dreijährigen Mal, dass ihr JETZT loswollt. Der Erfolgsfaktor ist niedrig. Auch unser Frühstück, bzw. mein Mittagspausenbrot mache ich schnell zwischendurch. Die Kamera bleibt auch dann noch liegen, wenn ich sie in weiser Vorraussicht in der Küche platziert hatte. Und ja, im Büro ist es mir irgendwie unangenehm mit meiner Kamera zu fotografieren. Und nochmal ja, ganz oft würde ich es auch hier vergessen, weil ich sehr selten eine richtige Mittagspause mache, sondern zwischendurch in mein Brot beiße. Gut ist anders, ich weiß. Nur wird die morgendliche "Wir müssen los"-Phase wohl noch ein paar Jahre relativ hektisch bleiben. Und im Büro werde ich auch in Zukunft nicht fotografieren, selbst dann, wenn ich mir endlich mal richtige Mittagspausen angewöhnen sollte.

Also gibt es bei uns unter der Woche, im Alltag, eigentlich nur eine ruhige Mahlzeit: das Abendessen. Hier denke ich auch eigentlich immer an ein Foto. Aber viele unserer warmen Mahlzeiten wiederholen sich auch. Ich bin vollzeit berufstätig, ich finde es eigentlich schon wirklich beachtlich, dass wir überhaupt jeden Tag eine warme Mahlzeit aus frischem Gemüse auf den Tisch bekommen. Lange Rede, kurzer Sinn, ich begrüße die neuen Regeln des VW außerordentlich. Denn nicht jeder Tag ist gleich und mein Mittwoch ist in der Regel der stressigste Tag in der Woche: Sprechstunde, Besprechungen, Sitzungen. Der Tag ist lang und untypisch. Also bekommt ihr von mir in der nächsten Zeit sehr gerne, und damit sicherlich auch wieder regelmäßiger, meine Unter-der-Woche-Mahlzeiten zu sehen.

Diese Woche übrigens war eine kulinarisch sehr schöne: Ich habe ein neues Kochbuch! Herbst-Winter-Gemüse von Cornelia Schinharl (klick), das ich auch jedem Veganer sehr empfehlen kann. Natürlich sind auch Rezepte mit tierischen Produkten enthalten - aber der Fokus liegt auf dem Gemüse und vieles lässt sich einfach ersetzen.

Bei uns gab es daher diese Woche wirklich sehr schöne Abendessen:


Am Dienstag gab es Steckrüben-Wedges mit Spinatjoghurt und Feldsalat. Die Steckrüben schmecken im Ofen geröstet sehr fein, es ist tatsächlich meine bisherige Lieblingsvariante. Der Spinatjoghurt ist durch unseren super frischen Wurzelspinat aus der Biokiste ein Genuss gewesen, abgerundet war er mit Frühlingszwiebeln und gerösteten Walnüssen.


Am Mittwoch, dem tatsächlichen Vegan Wednesday, gab es dann aufgrund des neuen Kochbuchs auch noch einmal etwas wirklich schönes: Steckrüben-Curry mit Lauch, Grünkohl und Kichererbsen. Das war vielleicht lecker, wir hätten darin baden können, ehrlich wahr!


Rosenkohl-Kartoffel-Pfanne

Montag, 11. November 2013

Der Wochenmarkt ist mal wieder gefüllt mit Rosenkohl und nachdem ich die Rosenkohl-Saison letztes Jahr irgendwie verpasst habe, fange ich in diesem Jahr mal deutlich früher an. Rosenkohl wird nämlich meiner Meinung nach ziemlich unterschätzt. So kannte auch ich dieses Gemüse eigentlich nur als bittere und überflüssige Beigabe, bis ich mich endlich mal auf die Ideensuche nach guten Rosenkohlrezepten begeben habe. Genau so geht es mir übrigens mit Blumenkohl - auch ein absolut unterschätztes Gemüse!


Kartoffeln haben wir immer im Haus, so dass sich rund um die Kartoffel ganz leicht einfache, aber leckere Gerichte zaubern lassen.

Für zwei Hungrige braucht ihr:
500 g Pell-Kartoffeln (am besten schon am Vortag gegart)
2 rote Zwiebeln
700 g Rosenkohl
200 g Sojajoghurt
Salz, Pfeffer, Rapsöl
jeweils 1/2 TL Kreukümmelsamen, Schwarzkümmelsamen, Fenchelsamen und gelbe Senfsamen
frische Petersilie oder Koriander

Die gegarten Kartoffeln pellen und in Stücke schneiden. Den Rosenkohl je nach Größe halbieren oder vierteln. Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und den Rosenkohl bis zur gewünschten Bissfestigkeit braten. Wer den Rosenkohl lieber sehr durch haben möchte, gibt nach dem Anbraten etwas Wasser in die Pfanne, legt den Deckel auf und lässt den Kohl so weichgaren. Den gegarten Kohl anschließend wieder aus der Pfanne nehmen.

Wieder etwas Öl in die Pfanne geben und die Zwiebelspalten ca fünf Minuten anbraten. Anschließend die Kreuzkümmel-, Schwarzkümmel-, Fenchel- und Senfsamen zugeben und gut eine Minute mitbraten. Die Kartoffelstücke zugeben und mitrösten. Zum Schluss den Rosenkohl wieder in die Pfanne geben, noch einmal warm werden lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu passt sehr gut ein Johgurtdip, den ihr mit frischer Petersilie oder Koriander aufpeppen könnt. Den Dip mit Salz und Pfeffer abschmecken, oder nach Belieben etwas Cayennepfeffer unterrühren.


Veganic Pizza Cheese - für Käsevermisser und Pizzaverliebte.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Es ist noch nicht allzu lange her, dass ich von Veganic ein großes Paket des Violife Scheibenkäse zum Probieren bekommen habe. Mein Testurteil fiel sehr positiv aus, so dass ich gar nicht abgeneigt war, auch den Veganic Pizza Cheese zu testen.


Dazu muss ich vorneweg sagen: Ich bin kein großer Käseersatz-Fan, nein, immer noch nicht. Aber es gibt unter den von mir als zweifelhaft eingestuften Produkten dennoch einige, die ich durchaus mag. Dazu gehören seit meinem Test also die Scheiben von Violife, die ich ab und an gerne essen und vor allem für Cheeseburger sehr mag.

Und damit sind wir am springenden Punkt: Ich mag keinen Käseersatz, aber manchmal macht es mir doch Spaß, das frühere Käsegefühl zu imitieren. Und das geht mit den Violife-Produkten z.B. hervorragend.

Heute also der Veganic Pizza Cheese: Wenn sich ein Produkt "Pizza Cheese" nennt, dann teste ich es auf Pizza, das ist wohl klar. Ich gebe den veganen Käse immer unter den Belag, so kenne ich es erstens von der typischen Pizza und zweitens schmilzt veganer Käse deutlich besser, wenn er Feuchtigkeit abbekommt. Das Ergebnis mit dem Veganic Pizza Cheese hat mich schon ziemlich beeindruckt, das muss ich zugeben. Er ist wunderbar geschmolzen, Käsefäden sind zu erkennen und geschmacklich ist er auch überzeugend. Ich überbacke meine Pizza in der Regel mit Hefeschmelz, oder lasse den Ersatz einfach ganz weg. Wenn ich aber Lust auf das Gefühl von Käse auf der Pizza habe, werde ich den Pizza Cheese sicherlich noch öfter kaufen.


Da ich zwei Packungen zum Probieren hatte, wollte ich nicht unbedingt nochmal Pizza machen. Dass der Käse das kann, wusste ich ja schon. Also gab es Käsespätzle, zur großen Freude sämtlicher Familienmitglieder. Vegane Spätzle selber machen ist ein Kinderspiel und mit dem Pizza Cheese kommt ein erstaunlich echter Käsespätzlegeschmack heraus. Wenn ihr den Käse mit ein bisschen Sojasahne mischt, dann schmilzt er auch sicherlich noch besser, als bei mir auf dem Bild. Nach ein bisschen durchmischen ist er aber sogar auf dem Teller noch etwas zerlaufen. Der Geschmack war so gut, dass es Käsespätzle bei uns jetzt öfter geben wird.


Der Veganic Pizza Cheese hat seine Tauglichkeit also nicht nur auf der Pizza bestätigt, nein, wir werden ihn vor allem auch für Käsespätzle oder Aufläufe verwenden.

Prädikat: Empfehlenswert.
Kostenpunkt: 2,99 Euro pro 200 g

Vegan Wednesday No 62

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Es ist Mittwoch - Mittwoch! Vegan Wednesday! Bis auf das Frühstück habe ich es heute tatsächlich geschafft, alles Gegessene vorher zu fotografieren! Juhu! Aufgrund dieser Freude schreibe ich sogar den Beitrag direkt, den Geschmack des Abendessens noch auf der Zunge. Was ist der "Vegan Wednesday"? Hier (klick) könnt hier es nachlesen.

Frühstück
Gegessen aber nicht fotografiert: Toast mit Aufstrich. Getrunken: Milchkaffee.

Mittagspause

Vollkornbrot mit Kräuter-Streich und Obst. Wobei das zwischendurch geschah, von Pause kann man nicht sprechen.

Nachmittag


Noch mehr Obst, geteilt durch drei.

Abendessen


Hm, lecker! Gemüse-Pasta mit Chilibröseln.

Curry-Mangold mit pikanten Würzkartoffeln

Dienstag, 8. Oktober 2013

Baut Mangold in euren Gärten an! Es wächst tatsächlich wie Unkraut und ich habe noch nie so viel Mangold gegessen, wie dieses Jahr. Schließlich ist Mangold auf Wochenmärkten und in Bioläden nicht unbedingt so ganz billig. In unserem Saisongarten jedoch wächst er gefühlt sofort wieder nach, sobald er abgeschnitten wurde. Toll.


Fündig geworden bin ich auf der Suche nach einem neuen Mangold-Rezept mal wieder hier (klick). Ich liebe Curry, ich liebe Mangold, ich liebe Kokosmilch. Also genau das richtige Rezept für mich. Allerdings habe ich deutlich weiger Öl verwendet und sowohl den Zucker als auch den Joghurt weggelassen.

Zimt-Zupf-Brot

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Hefegebäck hat sowas sonn- und feiertägliches, findet ihr nicht auch? Ich musste jedenfalls heute ein Zimt-Zupf-Brot backen, es führte kein Weg dran vorbei.



Sowieso bin ich wieder in absoluter Kuchenbacklaune - hallo Herbst, schön, dass du da bist!


Und so gehts:

400 g Mehl + etwas Mehl
60 g Zucker
1 Päckchen Trockenhefe (oder 1/2 Würfel normale Hefe, dann geht der Teig sicher besser auf - ich hatte nur keine mehr)
eine Prise Salz
120 ml Sojamilch + etwas Wasser
60 g Margarine

Füllung:
170 g Zucker
2 TL Zimt
eine Messerspitze Muskat
50 g Margarine

In einer Schüssel Mehl mit Zucker, Salz und Hefe mischen. Die Margarine zusammen mit der Milch leicht erhitzen, bis sich die Margarine aufgelöst hat.

Die lauwarme Milch zur Mehlmischung geben und zu einem glatten Teig knetten. Eventuell noch etwas Mehl oder Wasser zugeben, bis der Teig schön glatt ist, aber nicht zu trocken.

Abgedeckt eine gute Stunde gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Nach der Gehzeit alles noch einmal durckneten, eventuell noch ein wenig Mehl unterkneten, kurz ruhen lassen.

Zimt, Muskat und Zucker mischen, Margarine schmelzen. Den Teig viereckig ausrollen und mit der Margarine bestreichen. Anschließend die Zuckermischung darauf verteilen.

Den Teig in kleine Rechtecke schneiden, die etwa so breit sind wie die Kastenform. Da der Teig beim Backen noch aufgeht, sollten sie aber nur etwa halb so hoch sein wie die Form.

Die Rechtecke stapeln und in eine gefettete Form legen. Noch einmal 45 Minuten gehen lassen. Backofen auf 170 Grad vorheizen und das Zupfbrot ca 30 Minuten backen.

Vegan Wednesday No 59

Mittwoch, 2. Oktober 2013


So viele Bilder entstehen nur im Urlaub oder im Krankenstand. Da meine Ärztin mich "Oh je" und "Ab ins Bett, Laura"-murmelnd für diese Woche krankgeschrieben hat, habe ich tatsächlich gefühlt zwei Tage durchgeschlafen. Heute geht es mir besser, ich habe wieder Appetit und große Lust auf einen bunten Vegan Wednesday.

Frühstück


Ganz wach war ich noch nicht zum Frühstück. Deswegen habe ich das Foto meines langweiligen Toasts vergessen, aufgrund des merklichen Wohlseins jedoch auch direkt einen Kaffee hinterhergeschoben. Apropo Kaffee: Ich mag und vertrage ja so gar keinen Filterkaffee. Nachdem ehrlich wahr so einige Pad- und Kapselsysteme unsere Küche durchlaufen haben und wir zeitweise drei Kaffeemaschinen in Betrieb hatten, habe ich den einzig vernünftigen Espressokocher entdeckt. Die Bialetti. Ja, Gutes kann so einfach sein. Mein liebster Espresso ist übrigens der hier (klick).

Mittagessen


Ich bin zum Supermarkt geschlichen, habe mir ein Brötchen gekauft und zusammen mit Tofu, der wirklich dringend mal weg musste, einen Burger gebaut. Ich empfinde ja sowieso Ketchup und Senf als beste Burgersaucen überhaupt, deswegen bastel ich mir gerne mal aus Tofu-Resten Burger. Dazu gekauft, der Gesundung wegen, na klar, ein Smoothie. Noch dazu: Obst! Vitamine und so!

Nachmittag


Zwischendurch: Tee, Tee und Tee. Fenchel- und Salbeitee. Abwechselnd.

Abendessen


Leckeres Auberginencurry mit Tofu, Basilikum und Cashewkernen. Dazu Reis.

Für den Hals

 
Fragt nicht, was dieses Döschen Mandarinentraumschmaussorbet kostet. Viel zu teuer. Kaufe ich nie wieder. War aber das einzige vegane Eis im Supermarkt. Gesehen neulich bei Hello Tofu und daher direkt wieder erkannt. Himmel, ist das lecker.

Apfel-Streusel-Kuchen (Herbst, juhu!)

Samstag, 28. September 2013

Es frühherbstet. Ich brauche dann dringend Apfelkuchen. Mit Streuseln am besten. Gedacht, gemacht.


Mein liebstes Standard-Kuchenrezept ist zur Zeit dieses hier (klickklack). Sonntagskuchentauglich, sehr. Ob ihr nun Zwetschgen, Kirschen, Rhabarber, Äpfel oder Birnen drauf legt ist ganz egal (abgesehen von der Saison!). Und in die Streusel mische ich immer noch einen gehäuften TL gemahlene Vanille. Nichts geht über Vanille-Streusel.

Pasta mit geröstetem Blumenkohl

Blumenkohl und ich. Eine späte Liebe, wirklich, aber eine große. Kocht dieses Rezept unbedingt nach, es ist so lecker. So lecker. Vielleicht gibts das heute nochmal. Und morgen. Und übermorgen.


Gesehen habe ich das Rezept in der aktuellen Essen und Trinken Spezial (Vegetarische Lieblinge). Aber hier (klickklack) ist es auch verfügbar und natürlich lasst ihr den Parmesan einfach weg, wer braucht den schon!

Vegan Wednesday No 58

Freitag, 27. September 2013


Die verstaubte Kamera freut sich sehr, mal wieder ein paar Bilder machen zu dürfen. Und ich freue mich, mal wieder an einem Vegan Wednesday teilzunehmen, wenn auch unvollständig. Seht selbst:

Frühstück


Das von mir bekannte und geliebte Frühstücksmüsli. Die Pfirsiche darin hat der Mann im Garten einer bekanten Familie gepflückt! Lecker!

Zwischendurch...
...und ohne Foto: Brot mit Aufstrich, Nüsse, Banane.

Abendessen



Garten-Gemüse-Pfanne: Bohnen, Lauch und Kartoffeln aus unserem Saisongarten. Zucchini aus Omas Garten. Thymian vom Balkon. Nur der Salat und die Sojaschnetzel sind gekauft.

Kürbis-Blumenkohl-Döner oder: Resteessen

Samstag, 21. September 2013

So, der Herbst steht vor der Tür und ich bin auch wieder da. Nächsten Sommer muss ich dringend mal dran denken, auch die schnellen sommerlichen Salate, Antipasti und Co zu fotografieren. Diesen Sommer, den ersten Sommer mit Balkon, habe ich jedoch so viel Zeit draußen verbracht, dass das Kochen sehr beiläufig geschehen ist und ich lieber mit Eis auf dem Balkon lag, als zu Bloggen.

Langsam aber sicher wird es mir jedoch zu kalt auf dem Balkon und ich wühle mich wieder durch Kochbücher und sowieso liebe ich die Herbstküche. Nachdem gestern ein sehr leckeres (und scharfes) Kürbis-Blumenkohl-Curry entstanden ist, dass den Weg in die Kamera leider noch nicht geschafft hat, hatten wir heute ungünstige Restmengen übrig. 1/4 Kürbis, 1/4 Blumenkohl, 1/2 Bund Koriander und 1/2 Fladenbrot. Und nun? Früher sind uns solche Reste öfter mal vergammelt, heute landen Sie oft im Fladenbrot. Das ist nicht nur super schnell, sondern auch super lecker.


Und so gehts:

Den Kürbis in Spalten schneiden, die großen Blumenkohlröschen in Scheiben schneiden. Beides in eine Schüssel geben, 3 EL Olivenöl sowie 2 TL gemahlenen Koriander und Salz untermischen. Auf ein Backblech geben und bei guter Hitze (250 Grad) für ca. 10 Minuten in den Ofen geben (oder länger, je nach Ofen). Es ist aber durchaus erwünscht, dass das Gemüse noch Biss hat.

In der Zwischenzeit ein paar Salatblätter wschen und den Koriander zupfen.

Außerdem einen leckere Tahinsauce anrühren: 4 EL Sojajoghurt mit 2 EL Tahin vermischen, falls es zu dickflüssig ist noch etwas Sojamilch unterrühren. 1 Knoblauchzehe dazupressen und mit Salz und gemahlenem Kreuzkümmel abschmecken.

Das Fladenbrot kurz im Ofen aufbacken, mit allen Zutaten füllen und nicht vergessen zwischendurch "Hhhhmmmm" zu machen.

Gemüse-Curry

Freitag, 23. August 2013

Ich muss gestehen - ich komme zur Zeit nicht so wirklich zum Bloggen. Meistens ensteht bei den Mahlzeiten noch nicht mal ein schönes Foto und meine Kamera staubt langsam aber sich ein. Ganz doof eigentlich, aber manchmal nehmen andere Dinge einfach neben Zeit auch generell sehr viel Platz ein. Bei mir ist das zur Zeit die Arbeit - ich bin aber guter Dinge, dass es bald wieder etwas entspannter wird.

Trotzdem wird bei uns gekocht wie eh und je, nur dass sich die Speisen häufig wiederholen, denn in Phasen aktuer Zeitknappheit steht der Sinn nicht nach viel Experimentierfreude beim Essen. Standardgericht sind bei uns gerade Currys, und die in allen Gemüsevariationen. Mein neuer Liebling im Curry ist Blumenkohl. Generell ist Blumenkohl in meine TOP 5 Gemüsesorten gestiegen - kaum zu glauben, dass ich Blumenkohl früher gehasst habe! Grüne Bohnen zählen sowie zu meinen Favoriten und frisch vom Markt schmecken sie gerade wunderbar.


Rezept:
1 kleiner Blumenkohl
200 g grüne Bohnen
200 g Zuckerschoten
1 daumengroßes Stück Ingwer
2 kleine Knoblauchzehen
1-2 TL Currypaste
2 EL Rapsöl
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
Saft einer Limette
2 EL Sojasauce
1/2 Bund Koriander

Den Blumenkohl in kleine Röschen schneiden, die grünen Bohnen und Zuckerschoten von unschönen Enden befreien und halbieren.

Ingwer schälen und fein hacken, ebenso den Knoblauch.

In einer Wokpfanne das Öl erhitzen, Ingwer, Knoblauch und Currypaste darin anschwitzen. Blumenkohl zugeben, 3 Minuten anbraten. Anschließend Bohnen einrühren und 3 Minuten mitbraten. Mit Kokosmilch ablöschen und köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest ist. Zwei Minuten vor Ende der Garzeit die Zuckerschoten unterrühren und ebenfalls bissfest garen.

Das Curry mit Limettensaft und Sojasauce abschmecken - den gezupften Koriander drüberstreuen.

Dazu passt: Reis

Käsealarm! Violife Scheibenkäse im Test

Montag, 12. August 2013

Eigentlich sind Produkttests und -besprechungen nicht unbedingt für die Tofuliebe vorgesehen. Ein sehr nettes Angebot von veganic.de hat mich jedoch zu sehr interessiert, als dass ich es hätte ausschlagen können (und rein zufällig hatte ich genau einen Tag vorher den Pizzakäse von Veganic probiert und war begeistert): Dieses riesige Probiertpaket von "Violife veganer Scheibenkäse - das Orginal aus Griechenland" ist somit von einem Tag auf den anderen und gut gekühlt zu mir geflattert und beschert mir seitdem so einige Abwechslung auf meinem Brot. 


Es gibt zehn verschiedene Sorten, die da wären:

Cheddar, Kräuter, Oliven, Olivenöl, Original, Paprika, Chili, Pilze, Pizza, Tomate Basilikum

Die Sorten Original, Pizza und Oliven sind schon in unseren Bäuchen gelandet und haben den Geschmackstest eindeutig bestanden. Natürlich sollte einem dabei vollkommen klar sein, dass es sich um Käseersatz handelt. Aber ich würde das Experiment wagen, diesen Käse einem Nicht-Veganer einfach mal auf einem belegten Brötchen zu servieren. Der Unterschied ist meiner Ansicht nach minimal. Mir gefällt die große Auswahl an verschiedenen Sorten gut und auch wenn die Verpackung auf den ersten Blick an Scheiblettenkäse erinnert, sie kommt mir doch deutlich plastikärmer vor, als die Verpackung so mancher Konkurrenzprodukte (und der Scheibletteneindruck bestätigt sich auch nicht). Überzeugend ist für mich auch der Preis von 2,89 Euro pro 200 g.

Scheibenkäse-Alternativen sind ja generell noch relativ neu auf dem Markt und nicht unbedingt von jedem geschätzt. Zu Beginn meiner veganen Lebensweise wäre ich nicht auf die Idee gekommen, Käseersatz zu beschaffen. Mittlerweile halten solche Produkte doch immer öfter Einzug in unserem Einkaufskorb und sind mir eine willkommene Abwechslung. Dabei muss ich gestehen: Ich war zu unveganen Zeiten sehr einfachen Käsesorten wie Butterkäse oder Gouda nicht abgeneigt. Hierfür sind die Violife Scheiben durchaus ein guter Ersatz und werden von mir in Zukunft bevorzugt gekauft werden.

Wie steht ihr zum Thema Käse- und Wurstersatz? Verzichtet ihr lieber, als dass ihr ein künstlich nachgeahmtes Produkt konsumiert? Oder sind euch die Ersatzprodukte auch ab und an eine willkommene Abwechslung auf dem veganen "Butter"brot?

Vegan Wednesday No 48

Donnerstag, 18. Juli 2013

Mensch, schon der 48. Vegan Wednesday und das bedeutet: Bald wird Geburtstag gefeiert! Ich freue mich schon auf all die Geburtstagskuchen, die wir dem Vegan Wednesday hoffentlich backen werden.
Mein Mittwoch war zum Glück ein Homeoffice-Mittwoch. Das ist erstens bei dem tollen Wetter prima, weil man auch mal mit dem Laptop auf den Balkon ziehen kann und zweitens ist Homeoffice einfach viel besser, wenn etwas wirklich fertig werden muss. Und das muss es, wenn ich ab nächster Woche zwei Wochen Urlaub haben will. Drittens ist es an einem Homeoffice-Tag sehr viel wahrscheinlicher, dass ich mein Essen fotografiere! 


Morgens


Same procedure as every year day: Sojajoghurt mit viel frischem Obst und Müsli. Dazu Milchkaffee aus meiner neuen Lieblingstasse. Wer hat schon gemerkt, dass ich eine leichte Tassen-Sammel-Sucht habe?

Mittags


Ich war nach ein paar Stunden in Gesellschaft von Excel-Tabellen einigermaßen kopflos, so dass ihr noch sehen könnt, wo ich mein Brot gegessen habe, nicht jedoch das Brot selbst. Zum Brot mit Kichererbsenaufstrich gab es ein paar gepflückte Balkontomaten.

Nachmittags


Erdbeeren vom Markt. Pfirsiche. Ich liebe den Sommer. Meinen Kaffee auch.

Abends


Ich liebe den Sommer, sagte ich das schon? Marinierter Fenchel, Zucchini und Auberginen, dazu getrocknete Tomaten, Oliven, Tapenade und Bruschetta. Mit einem Glas Rosé ist das für mich das perfekte Sommer-Balkon-Essen.

Vegan Wednesday No 47

Donnerstag, 11. Juli 2013

Ich bin stolz: Nach langer Zeit schaffe ich es mal zumindest einen Teil meines Mittwoch-Essens zu fotografieren und freue mich, heute wieder beim Vegan Wednesday dabei zu sein.

Frühstück


Es gab, wie so oft, Sojajoghurt mit Obst und Müsli. Dazu Milchkaffee und Fencheltee. Mein persönlicher Lieblingsstart in den Tag. 

Mittagessen
Ja, auch Mittags habe ich etwas gegessen, aber nicht fotografiert: Vollkornbrot mit Aufstrich.

Nachmittag



Milchkaffee und ein Energy Oatsnack. Der war noch von unserem Einkauf im Veganz in Berlin übrig. Sehr zu empfehlen! Dazu gabs, nicht im Bild, noch einige Erdbeeren.

Abendessen:


Standard-Essen, seit wir unendlich viel Rosmarin auf unserem Balkon haben: Rosmarinkartoffeln mit Salat aus unserem Saisongarten und Rucolajoghurt. 


 

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