Gemüse-Curry

Freitag, 23. August 2013

Ich muss gestehen - ich komme zur Zeit nicht so wirklich zum Bloggen. Meistens ensteht bei den Mahlzeiten noch nicht mal ein schönes Foto und meine Kamera staubt langsam aber sich ein. Ganz doof eigentlich, aber manchmal nehmen andere Dinge einfach neben Zeit auch generell sehr viel Platz ein. Bei mir ist das zur Zeit die Arbeit - ich bin aber guter Dinge, dass es bald wieder etwas entspannter wird.

Trotzdem wird bei uns gekocht wie eh und je, nur dass sich die Speisen häufig wiederholen, denn in Phasen aktuer Zeitknappheit steht der Sinn nicht nach viel Experimentierfreude beim Essen. Standardgericht sind bei uns gerade Currys, und die in allen Gemüsevariationen. Mein neuer Liebling im Curry ist Blumenkohl. Generell ist Blumenkohl in meine TOP 5 Gemüsesorten gestiegen - kaum zu glauben, dass ich Blumenkohl früher gehasst habe! Grüne Bohnen zählen sowie zu meinen Favoriten und frisch vom Markt schmecken sie gerade wunderbar.


Rezept:
1 kleiner Blumenkohl
200 g grüne Bohnen
200 g Zuckerschoten
1 daumengroßes Stück Ingwer
2 kleine Knoblauchzehen
1-2 TL Currypaste
2 EL Rapsöl
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
Saft einer Limette
2 EL Sojasauce
1/2 Bund Koriander

Den Blumenkohl in kleine Röschen schneiden, die grünen Bohnen und Zuckerschoten von unschönen Enden befreien und halbieren.

Ingwer schälen und fein hacken, ebenso den Knoblauch.

In einer Wokpfanne das Öl erhitzen, Ingwer, Knoblauch und Currypaste darin anschwitzen. Blumenkohl zugeben, 3 Minuten anbraten. Anschließend Bohnen einrühren und 3 Minuten mitbraten. Mit Kokosmilch ablöschen und köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest ist. Zwei Minuten vor Ende der Garzeit die Zuckerschoten unterrühren und ebenfalls bissfest garen.

Das Curry mit Limettensaft und Sojasauce abschmecken - den gezupften Koriander drüberstreuen.

Dazu passt: Reis

Käsealarm! Violife Scheibenkäse im Test

Montag, 12. August 2013

Eigentlich sind Produkttests und -besprechungen nicht unbedingt für die Tofuliebe vorgesehen. Ein sehr nettes Angebot von veganic.de hat mich jedoch zu sehr interessiert, als dass ich es hätte ausschlagen können (und rein zufällig hatte ich genau einen Tag vorher den Pizzakäse von Veganic probiert und war begeistert): Dieses riesige Probiertpaket von "Violife veganer Scheibenkäse - das Orginal aus Griechenland" ist somit von einem Tag auf den anderen und gut gekühlt zu mir geflattert und beschert mir seitdem so einige Abwechslung auf meinem Brot. 


Es gibt zehn verschiedene Sorten, die da wären:

Cheddar, Kräuter, Oliven, Olivenöl, Original, Paprika, Chili, Pilze, Pizza, Tomate Basilikum

Die Sorten Original, Pizza und Oliven sind schon in unseren Bäuchen gelandet und haben den Geschmackstest eindeutig bestanden. Natürlich sollte einem dabei vollkommen klar sein, dass es sich um Käseersatz handelt. Aber ich würde das Experiment wagen, diesen Käse einem Nicht-Veganer einfach mal auf einem belegten Brötchen zu servieren. Der Unterschied ist meiner Ansicht nach minimal. Mir gefällt die große Auswahl an verschiedenen Sorten gut und auch wenn die Verpackung auf den ersten Blick an Scheiblettenkäse erinnert, sie kommt mir doch deutlich plastikärmer vor, als die Verpackung so mancher Konkurrenzprodukte (und der Scheibletteneindruck bestätigt sich auch nicht). Überzeugend ist für mich auch der Preis von 2,89 Euro pro 200 g.

Scheibenkäse-Alternativen sind ja generell noch relativ neu auf dem Markt und nicht unbedingt von jedem geschätzt. Zu Beginn meiner veganen Lebensweise wäre ich nicht auf die Idee gekommen, Käseersatz zu beschaffen. Mittlerweile halten solche Produkte doch immer öfter Einzug in unserem Einkaufskorb und sind mir eine willkommene Abwechslung. Dabei muss ich gestehen: Ich war zu unveganen Zeiten sehr einfachen Käsesorten wie Butterkäse oder Gouda nicht abgeneigt. Hierfür sind die Violife Scheiben durchaus ein guter Ersatz und werden von mir in Zukunft bevorzugt gekauft werden.

Wie steht ihr zum Thema Käse- und Wurstersatz? Verzichtet ihr lieber, als dass ihr ein künstlich nachgeahmtes Produkt konsumiert? Oder sind euch die Ersatzprodukte auch ab und an eine willkommene Abwechslung auf dem veganen "Butter"brot?

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