Udon-Nudeln mit Gemüse und Tofu

Sonntag, 12. Januar 2014

Ich befinde mich gerade in einem sehr erholsamen Wochenende. Nachdem die letzte Woche mich einige Nerven gekostet hat, habe ich kurzerhand Mann und Kind zu den Großeltern verfrachtet und mir ein Wochenende bereitet, wie ich es jahrelang nicht mehr hatte: Ausschlafen, vor dem Fernseher frühstücken, so lange baden bis das Wasser zu kalt wird, um 17 Uhr die Schlafanzughose anziehen und mit Wärmflasche auf dem Sofa lesen - perfekt! Nur ganz kurz musste ich mich entscheiden zwischen "Lieferservice" und "Kochen", und habe mich nach einem Wochenmarktbesuch für das Kochen entschieden. Ich erwähnte es ja schon, die grünen Smoothies (oder irgendetwas anderes) sorgen dafür, dass sämtliche Gelüste auf Fettiges oder Süßes verschwinden. So habe ich mich auf dem Wochenmarkt mit einer großen Tüte Spinat versorgt, der teilweise in den grünen Smoothies verschwindet, zum anderen Teil aber eine große Rolle in meinem leckeren Abendessen gespielt hat.


Ich steh gerade total auf die dicken Udon-Nudeln - sehr lustiges Mundgefühl! Neulich habe ich sie in Frankfurt im MoschMosch das erste Mal gegessen und war direkt verliebt. Meine Variante ging so:

200 g Wurzelspinat waschen und von den dicken Stielen befreien. Eine Karotte in dünne Scheiben schneiden, drei Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. 100 g Champignons in dünne Scheiben schneiden. 200 g Natur-Tofu würfeln. Ein Stück Ingwer fein hacken.

2 EL Mirin, 2 EL Wasser, 3 EL Sojasauce, 1 EL Sesamöl und 1 TL Wasabipaste zu einer Würzsauce verrühren.

Im Wok etwas Öl erhitzen, zuerst die Karotten mit dem Ingwer, dann die Champignons und Frühlingszwiebeln unter Rühren anbraten. Anschließend 200 g Udon-Nudeln (die dicken müssen nicht vorgegart werden) in die Pfanne geben und unterrühren, den Spinat zugeben und zusammenfallen lassen. Tofu mit der Würzmischung in den Wok geben und alles unter Rühren einmal aufkochen lassen.

Süßkartoffel-, Pastinaken-, Karotten-, Mangold-, Kichererbsen-Pfanne (mehr Gemüse geht kaum)

Donnerstag, 9. Januar 2014

Ha, ich weiß auch nicht, was uns gepackt hat. Das Jahr 2014 scheint unter einem "healthy"-Stern zu stehen. Okay, es hat gerade erst angefangen. Aber es war kein guter Vorsatz, es kam so über uns, dass wir auf einmal "ach, das ist mir zu ungesund" sagen und statt dem Heißhunger auf Schokolade ein großes Verlangen nach Gemüse mit Gemüse und Gemüse haben. Eine sehr positive Entwicklung, wie ich finde. Fast wie von Zauberhand ist das gekommen - oder sind doch die grünen Smoothies schuld? Nicht, dass unsere Ernährung vorher von großartigen Desastern geprägt war. Aber es war doch ein wenig zucker- und kohlenhydratlastig, das muss man zugeben. Heute jedenfalls gaben die Kühlschrank-Reste eine wunderbare Gemüsepfanne her! Macht das nach!


Und so gehts:

Zwei kleine Süßkartoffeln, zwei kleine Pastinaken und zwei kleine Karotten in Würfel schneiden. 2 Knoblauchzehen schälen und andrücken. Von 500 g Mangold die Stiele abschneiden und in Stücke schneiden, die Blätter grob in Streifen schneiden.

Mangoldstiele in kochendem Wasser drei Minuten kochen, nach zwei Minuten die Blätter zugeben und zusammenfallen lassen. Abschütten und kalt abschrecken.

Süßkartoffeln, Pastinaken und Karotten mit einem TL Kümmel und den Knoblauchzehen in etwas Olivenöl anbraten, bis das Gemüse knapp gar ist und noch Biss hat. Dann Mangold und eine Dose gegarte Kichererbsen zugeben, zwei Minuten mitbraten. Alles mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Sehr gut dazu passt ein Topping aus Sojajoghurt mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer verrührt.

Vegan Wednesday No 72

Mittwoch, 8. Januar 2014


So, hier ist er der erste Vegan Wednesday-Post von Tofuliebe im neuen Jahr! Heute war ein Homeoffice-Tag und das kommt dem Vegan Wednesday bei mir immer sehr zu Gute:

Frühstück


Ich habs ja lange als komischen Hype abgetan, aber jetzt haben die grünen Smoothies auch mich gepackt! Sehr lecker, und sehr zu empfehlen hier in der Version mit Birne, Kiwi, Gurke, Staudensellerie und einigen Salatblättern.

Mittagessen


Sehr gute Sache: Homeoffice und der Mann kocht. Es gab Steckrüben-Wedges mit Spinatjoghurt. Lecker.

Nachtisch


Espresso und ein Stück vom Vego-Riegel. Hmmmmm.

Abendessen


Brot mit Aufstrich und ein bunter Salat. Und damit endet dieser Tag für mich nun auf dem Sofa - ich trauer noch immer meinem Urlaub hinterher und bin noch nicht so ganz im Alltag angekommen.

Wintergemüse: Steckrüben-Wedges mit Spinatjoghurt

Nach deutlich zu vielen Steckrübensuppen im letzten Winter, stehen die gute Steckrübe und ich uns diesen Winter nicht ganz so wohlgesonnen gegenüber. Nichtsdestotrotz fliegt sie nicht jede Woche aus unserer Abokiste raus, schätze ich sie doch (eigentlich) schon als gutes und günstiges saisonales Wintergemüse. Aber neue Zubereitungsarten müssen her, und da es bei uns heute wieder Steckrüben-Wedges geben wird, teile ich heute endlich noch den Link zu dem Rezept aus dem Buch "Herbst,Winter,Gemüse!" von GU. Sowohl Buch als auch Rezept sind sehr zu empfehlen.


Das Rezept findet ihr hier (klick). Für den Joghurt nehmt ihr natürlich Sojajoghurt und schon ist das Rezept vegan. Dazu passt noch ein schöner Feldsalat. Im Wedges-Gewand schmecken die Steckrüben wunderbar und ich erhole mich langsam aber sicher vom Steckrübensuppen-Koller. Viel Spaß beim Nachkochen!

Asiapfanne mit Udonnudeln

Samstag, 4. Januar 2014

Hallo 2014, hallo Januar, hallo oh du schöne Nach-Weihnachtszeit. So gerne ich kurzzeitig das weihnachtliche Kitschgefühl habe, ich bin immer sehr sehr glücklich am 1. Januar den Weihnachtsbaum abzuschmücken und rauszuwerfen und generell alles weihnachtliche verschwinden zu lassen - so als wäre nichts gewesen. Mich erdrückt das viele Rumsitzen und "Was essen wir wann"-Gerede sehr schnell. Auch die Weihnachtsplätzchen schmecken mir nur sehr kurz, dann sind sie mir schon wieder über. Daher gab es dieses Jahr keinen richtigen Dezember-Post von mir, ich habe erstens viel zu viel gearbeitet und zweitens kam mir jedes Essen zu viel vor, so dass ich es nicht fotografieren mochte.

In den Januar bin ich jedoch mit viel frischer Energie gestartet, die grünen Smoothies haben auch mich erobert und ich habe generell einen starken Drang nach Rohkost. Neben Rohkost bin ich zur Zeit großer Fan der asiatischen Küche - nachdem ich viele Jahre eine starke Vorliebe für die mediterrane Küche hatte, ist es nun also alles mit Asiahauch: insbesondere für Ingwer habe ich gerade eine große Schwäche.


Meine Lieblings-Asiapfanne geht so:

200 g grüne Bohnen und einen kleinen Brokkoli klein schneiden und blanchieren. Eine rote Chilischote hacken, ein daumengroßes Stück Ingwer hacken und eine Knoblauchzehe in Scheiben schneiden. Eine große Karotte schälen und in Stifte schneiden. Eine Zucchini ebenfalls in Stifte schneiden. Eine rote Zwiebel in Streifen schneiden. Ein paar vegane Rinderfilet-Stücke einweichen, gut abtropfen lassen und mit etwas Sojasauce marinieren. 300 g Udonnudeln nach Packungsanweisung garen.

In einem Wok in etwas Öl die Rinderfiletstücke anbraten und beiseite stellen. Zwiebel, Karotten- und Zucchinistifte in 2 EL Öl etwa vier Minuten anbraten. Dann Ingwer, Knoblauch und Chili zugeben und zwei Minuten mitbraten. Bohnen und Brokkoli zufügen und weitere zwei Minuten braten. Rinderfiletstreifen wieder in die Pfanne geben und alles mit Sojasauce und ein paar Spritzern Limettensaft abschmecken. Die Nudeln unterheben.


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