Gegrillter Spargel - so einfach, so gut.

Dienstag, 22. April 2014

Hallo Alltag, schön, dass du wieder da bist. Unser Ostern ist mir eine Spur zu reichhaltig ausgefallen und so gab es heute erstmal Gemüseküche. Ohne Brot. Ohne Nudeln. Ohne Reis. Ohne Kartoffel. Dafür mit Spargel und viel Salat.


Den gegrillten grünen Spargel gibt es bei uns im Frühling sehr oft. Erstens ist er denkbar einfach zuzubereiten und zweitens unvergleichlich lecker. Der Spargel schmeckt als Beilage, als Vorspeise oder einfach zum Salat.

Ihr braucht für zwei:
500 g grünen Spargel
etwas Zitronensaft
Salz, Pfeffer
etwas Olivenöl

Den Spargel waschen und gut abtrocknen. Eine Grillpfanne auf dem Herd schon einmal gut heiß werden lassen. Die holzigen Enden vom Spargel abschneiden, eventuell im unteren Drittel schälen.

Die Spargelstangen in die heiße Grillpfanne legen. Von beiden Seiten 5-8 Minuten grillen, bis der Spargel gar ist und leicht verkohlte Stellen bekommt. Durch das Grillen erhält der Spargel ein wunderbar nussiges Aroma.

Aus Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Olivenöl eine Vinaigrette herstellen. Den Spargel damit beträufeln. Lecker!

Pizza: Wer braucht denn bitte Käse?

Freitag, 18. April 2014

Zwei Jahre nun haben wir so einigen Käseersatz auf unseren Pizzen ausprobiert. Ganz zu schweigen von veganen Thunfisch-Imitaten und anderen Eskapaden. Was uns geritten hat, weiß ich im Nachhinein auch nicht mehr. Ich bin kein Fan von veganen Ersatzprodukten, das habe ich schon oft geschrieben und vor allem in den letzten Monaten auch sehr konsequent umgesetzt. Ich finde zwar nicht, dass die auf dem Markt angebotenen Ersatzprodukte schlecht schmecken. Es gab auch Phasen, in denen wir viel veganen Scheibenkäse und Aufschnitt konsumiert haben und alles mögliche neue ausprobieren mussten. Trotzdem finde ich es überflüssig und noch dazu wissen wir nicht nur seit der skandalösen Aufdeckung, dass auch Veganes ungesund sein kann (WAS!?), dass diese künstlichen Produkte nicht sein müssen.

Nur auf unsere Pizza haben wir Käseersatz geschmissen, was das Zeug hält. Warum haben wir das weiterhin gemacht? Weil wir Pizza sowieso irgendwie mit diesem fettigen "Friss mich und fühl dich schlecht danach"-Ding verbunden haben. Weil die Pizza hierzulande eher Kater-Essen als Soulfood ist. Seit wir Pizza jedoch ohne Käseersatz machen, ist sie zu einem meiner absoluten Lieblingsgerichte geworden. Das "Roll mich einer aufs Sofa"-Gefühl bleibt aus, versprochen.


Ihr braucht für ein Blech:
Teig:
400 g Mehl
ca 200 ml Wasser
1/3 Würfel frische Hefe
etwas Salz
2 EL Olivenöl

Belag:
250 g Tomatenpassata
Salz, Pfeffer
200 g Champignons
schwarze Oliven
8 dünne Scheiben Räuchertofu
1 großes Bund Rucola
etwas Pesto (nach Belieben)
etwas Olivenöl zum Beträufeln

Zuerst wird der Teig gemacht, das kennt ihr ja. Hefe in lauwarmen Wasser auflösen, mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Abdecken und an einem warmen Ort ca 45 Minuten gehen lassen.

Inzwischen die Tomatenpassata mit Salz und Pfeffer würzen. Champignons in Scheiben schneiden, Rucola waschen und trocken schleudern.

Den Teig noch einmal durchkneten. Ein Backblech mit Olivenöl einfetten, den Teig darauf ausrollen. Backofen auf 250 Grad vorheizen und den Teig auf dem Backblech während des Vorheizens noch einmal gehen lassen.

Tomatenpassata auf den Teig streichen. Mit Champignons, Räuchertofu und Oliven belegen. Nach Belieben noch mit ein paar Klecksen Pesto (das vegane von Rapunzel ist toll) verfeinern.

Die Pizza in den Ofen schieben und ca 15 Minuten (je nach Ofen) backen. Den Rucola auf die fertige Pizza geben, mit etwas Olivenöl beträufeln und fertig ist die beste "Käse braucht kein Mensch"-Pizza.

Spargel-Pasta mit Grüne Soße-Pesto

Mittwoch, 16. April 2014

"Ich will mal wieder grüne Soße essen", sprach die Frau. "Ach, langweilig", sprach der Mann. Herausforderung angenommen und wie wir den Klassiker Spargel, Kartoffel und grüne Soße neu interpretiert haben, kann sich wirklich sehen lassen. Wirklich. Wir werden das jetzt ständig essen. Die klassische grüne Soße wird es trotzdem bald mal wieder geben, unser veganes Rezept werde ich dann veröffentlichen.


Wer, so wie ich, grüne Soße liebt, wird begeistert sein. Wer das Klassische nicht so mag, wird auch begeistert sein. Wer dazu ein großer Fan von Pasta alla Genovese ist, wird diese Frühlingsversion lieben.

Ihr braucht für vier:
400 g Bandnudeln
400 g Spargel
2 große Kartoffeln
1 Packung grüne Soße-Kräuter
1 Handvoll Sonnenblumenkerne
1/2 Knoblauchzehe
Saft von 1/2 Zitrone
4 EL Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer

So gehts:
Die Kräuter waschen, trocken schütteln und von den Stielen zupfen. Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Beides zusammen mit Knoblauch, Zitronensaft und Öl zu einem Pesto verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Ich mag Pesto nicht gerne sehr ölig, wer darauf steht, gibt einfach mehr Öl dazu.

Den Spargel schälen und in Stücke schneiden, Kartoffeln schälen und in Würfelchen schneiden.

Wasser im Topf zum Kochen bringen, salzen und die Bandnudeln einrühren. Ich hatte idealerweise Bandnudeln mit einer Kochzeit von 8 Minuten, in diesem Fall Kartoffeln und Spargel direkt mit in den Topf geben. Bei einer längeren oder kürzeren Garzeit der Nudeln die Reihenfolge im Topf entsprechend anpassen.

10 EL vom Kochwasser auffangen und alles abgießen. Das Pesto mit dem Kochwasser glatt rühren und unter die Spargel-Nudeln mischen. Guten Appetit!


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