Vitamix Pro 500 - Schön, dass du da bist!

Freitag, 2. Mai 2014

Ich habe es getan. In unserer Küche steht ein Vitamix und ja, ich habe ihn mir schon lange, lange gewünscht. Die Seite von Keimling habe ich oft besucht, mir alle Gerätedetails angesehen, das Gerät in den Warenkorb gelegt, wieder herausgenommen, wieder reingelegt, und so weiter. Bis eines Tages die nette Anfrage von Keimling kam, ob ich den Vitamix Pro 500 nicht unverbindlich für zwei Monate testen möchte. Das war die Gelegenheit, mein Warenkorb-Problem aufzuarbeiten und den Vitamix einmal auf Herz und Nieren zu testen:

Will ich ihn nur haben, oder kann ich ihn auch gebrauchen?

Ein paar Tage später war es dann da, das neue Super-Gerät in unserer Küche. Ausgepackt, aufgebaut, sieht trotz stolzer Größe hübsch aus und passt auch unter die Arbeitsplatte. Der Vitamix Pro 500 besticht mit 7 Jahren Garantie und unterscheidet sich durch drei Automatikprogramme und die Pulse-Taste vom Vitamix TNC 5200. Als Hochleistungsmixer mit 2 PS soll er nun also in unserer veganen Küche zeigen, was er drauf hat. Meine Erwartungen waren hoch, sehr hoch. Ich muss schon ziemlich überzeugt sein, um mir ein Gerät in dieser Preisklasse zuzulegen: Der Vitamix Pro 500 kostet bei Keimling 749,- Euro. Und selbst dann, wenn mich die Qualität überzeugt, bleibt die Frage: Benutze ich das Gerät auch regelmäßig? So habe ich den Vitamix in den letzten zwei Monaten auf Herz und Nieren getestet und teile sehr gerne meine Erfahrungen.

Der Einstieg: grüne Smoothies

 
Ja, ich mag grüne Smoothies grundsätzlich gerne. Unser alter Mixer hat bisher auch alles klein bekommen, natürlich. Aber es waren immer noch Fasern im Smoothie, zum Beispiel vom Ingwer. Smoothies mit Spinat hatten immer etwas ganz komisch pelziges - zufrieden war ich nicht. Anders der Vitamix, das war sofort klar: Mein Lieblingssmoothie mit Spinat, Gurke, Banane und Kokoswasser war nach der Betäigung der Smoothie-Taste und weiteren 45 Sekunden so cremig, dass ich es nicht fassen konnte. Schon war klar, ich will den Vitamix behalten, ich will weiterhin so gute Smoothies haben. Aber: 749,- Euro für grüne Smoothies?

Eis, ich will auch Eis


Mit seinem Automatik-Programm für Eis verspricht der Vitamix Pro 500 innerhalb von 60 Sekunden Eiskreationen und Sorbets wie vom Italiener zu zaubern. Stimmt. Ein wesentlicher Unterschied: Auf die Zuckerbomben kann man ab sofort getrost verzichten. Im Schüsselchen befindet sich himmlisches Erdbeereis, cremig gemacht durch etwas Mandelmus, verfeinert mit Vanillepulver. Zucker? Brauche ich nicht. Ab diesem Zeitpunkt war klar: der Sommer ist gerettet. Wir lieben das Eis, das der Vitamix uns zaubert und haben nun immer tiefgefrorenes Obst in der Kühltruhe.

Die Herausforderung: Mandelbutter

 
Ist es denn zu glauben? Die Geschwindigkeit, in der sich 400 Gramm Mandeln in weiche Mandelbutter verwandelt haben, hat mich wirklich fasziniert. Ich bin noch nicht dazu gekommen, auch Mandelmus auszuprobieren. Aber die Mandelbutter wandert bei uns sehr gerne unter Marmelade aufs Brot.

Der Alltagstest: Nutzen wir ihn?


Wichtig war mir bei der Entscheidung für oder gegen einen Vitamix vor allem eins: Benutzen wir das Gerät so, dass sich der Kauf lohnt. Und an dieser Stelle kann ich ein ganz klares "JA" vermelden. Nicht nur für Smoothies und Eis ist der Vitamix regelmäßig im Einsatz, auch Pestos und Saucen zaubert er in einer Geschwindigkeit und Feinheit, dass wir sehr überzeugt sind. 


Wir haben den Vitamix regelmäßig benutzt und schätzen gelernt. Und zum Schluss kann ich verkünden: Er wird bei uns bleiben. War ich mir zu Beginn sehr unsicher, haben wir den Vitamix doch in einer Häufigkeit verwendet, die den Preis rechtfertigt. Von den tollen Ergebnissen mal ganz abgesehen, denn was der Vitamix leistet ist wirklich beeindruckend. Hier ist schnell zu spüren, dass es sich um ein Profi-Gerät handelt und er mit normalen Standmixern nicht zu vergleichen ist. Mein neues Lieblingsgerät neben der Kaffeemaschine heißt also Vitamix und er bereichert unsere Küche sehr. Wir haben ihn gekauft und sind sehr froh darüber.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Keimling, dass mir der Vitamix Pro 500 bedingungslos zum Testen zur Verfügung gestellt wurde!

Frankfurter grüne Soße zu Spargel

Nach dem grüne Soße Pesto neulich, wollte ich auch unbedingt nocheinmal die klassische Frankfurter grüne Soße in der veganen Variante machen. Für mich ist grüne Soße das absolute Frühlingsessen - ich liebe es, wenn der Duft der frischen Kräuter die ganze Küche einhüllt. Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch sind in der Kombination einfach super. Und der Gemüsegärtner in unserer Stadt verkauft auf dem Wochenmarkt die besten Kräuter, die ich je gesehen habe. Zur grünen Sauce gehören für mich Kartoffeln und, ganz klar: Spargel. Weil ich ihn so ganz pur gekocht nicht ganz so gerne mag, habe ich den Spargel zur grünen Soße gebraten. Und das hat so gut geschmeckt!


Ihr braucht...
...für die grüne Soße:
1 Packung frische Kräuter für grüne Soße
400 g Sojajoghurt (ich nehme den von Sojade)
1 TL Senf
1 EL Öl 
Salz und Pfeffer

...für den Spargel:
500 g Spargel
2 EL Rapsöl
1 EL Alsan
etwas Zitronensaft
Salz und Pfeffer

Für die grüne Soße die Kräuter abwaschen und trocken schleudern. Anschließend mit den restlichen Zutaten in den Mixer geben und durchmixen, bis die Sauce sich grün färbt und die Kräuter püriert sind. Das Öl ist nicht unbedingt notwendig, macht die Sauce aber ein wenig cremiger.

Den Spargel schälen und in Stücke schneiden. Eine Pfanne erhitzen, Rapsöl und Spargel zugeben und so lange braten, bis der Spargel gar ist, aber noch Biss hat. Das dauert circa 10 Minuten. Alsan zugeben, mit Salz und Peffer würzen und mit Zitronensaft beträufeln. Den Spargel auf der ausgeschalteten Herdplatte noch kurz stehen und ziehen lassen.

Dazu schmecken neue Kartoffeln!

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