Veganes Sushi

Sonntag, 28. September 2014

Wenn man mich zur Zeit fragt, was mein liebstes Lieblingsessen ist, dann lautet die Antwort ganz klar: Sushi! Ich könnte Sushi täglich essen, alle zwei Wochen wird es dann zur Zeit meistens auch was. Früher hätte man mich mit Sushi jagen können, wirklich. Den Algengeschmack konnte ich gar nicht leiden, noch dazu kann ich rohen Fisch überhaupt nicht ab. Langsam aber sicher habe ich mich dann schließlich an die veganen Varianten herangetraut und war infiziert! Mein liebstes Sushi übrigens gibt es in Berlin, im Kuchi Mitte. Unglaublich gut! Hier in Gießen jedoch ist die Auswahl an Sushi-Lokalitäten sehr dürftig. Keins schmeckt mir richtig, also heißt es: Selber machen! Und mittlerweile sind wir so geübt darin, dass die örtlichen Sushianbieter sowieso nicht mehr mithalten können.


Der Reis:
Wichtigster Sushi-Bestandteil: Der Reis! Ich kaufe nur noch Sushi-Reis von Reishunger, der wird einfach am allerbesten, auch wenn er vergleichsweise teuer ist. Aber Sushi muss gut sein und guter Reis ist da das allerwichtigste. Außerdem gibt es dort so schönen Schnickschnack wie rosa Sushi-Ingwer oder Sojasauce in den kleinen Fischchen. Wenn man Sushi für Gäste macht, sind solche Kleinigkeiten schön.

Pro Person rechne ich immer 150-200 g Sushi-Reis. Wir sind aber auch sehr gute Sushi-Esser.

Den Reis in einem Sieb gründlich abspülen. Mit der 1,5fachen Menge Wasser zum Kochen bringen, 5 Minuten zugedeckt kochen und dann bei kleinster Hitze 15 Minuten garen. Den Deckel abnehmen, ein Küchentuch auflegen und den Reis 10 Minuten ausdampfen lassen.

Den Reis in eine große und möglichst flache Schale füllen und pro 100 Gramm mit ca 1,5 EL Sushi-Essig würzen. Ich nehme meistens den gekauften Essig, ihr könnt ihn aber auch selbst herstellen, wenn ihr 5 EL Reisessig mit 4 EL Zucker und 1 TL Salz erwärmt, bis sich alles aufgelöst hat. Den Essig vorsichtig unter den Reis rühren und den Reis anschließend abkühlen lassen.

Die restlichen Zutaten:
Mit dem abgekühlten Reis sind der Phantasie schließlich keine Grenzen gesetzt. Ich mag am liebsten Füllungen mit Sesam und Avocado, aber auch Gurke ist ein klarer Favorit. Mango (nicht zu reif), macht sich toll in Sushi genau wie Rote Bete! Einfach ausprobieren und kombinieren. Auf dem Foto seht ihr die Varianten: Gurke/Sesam, Avocado/Sesam, Gurke/Avocado, Mango und Mango/Gurke. Außerdem liebe ich die süßen klebrigen Tofutaschen, die gefüllt mit Reis unschlagbar sind.

Zum Rollen gebt ihr den Reis auf ein Noriblatt, legt die Zutaten darauf und rollt das Noriblatt mit Hilfe einer Bambusmatte auf. Überstehende Ränder einfach abschneiden. Anleitungen gibt es zu Genüge im Internet.

Zum Sushi gehört ganz klar guter eingelegter Ingwer, Sojasauce und Wasabi. Ich rühre das Wasabi immer selbst mit Pulver an - das fertige aus Tuben schmeckt mir nicht so sehr.

Wie schmeckt euch euer Sushi am besten? Habt ihr noch Ideen für Füllungen? Macht ihr Sushi auch gerne selbst, oder esst ihr es eher auswärts?

Spätzle-Pfanne mit Spitzkohl und Räuchertofu

Samstag, 20. September 2014

Manchmal muss es deftig sein. Ich verbinde deftig gerne mit Spätzle, denn schon als Kind war ich großer Spätzle-Fan. Die Variante mit Käse ist mir aber in der Regel deutlich zu schwer, egal ob mit richtigem Käse oder Wilmersburger-Ersatz. Deswegen machen wir gerne Spätzle-Gemüse-Pfannen und verzichten auf den Käse. Vegane Spätzle herzustellen ist super einfach und gelingsicher! Mit Kohl und Räuchertofu stellt sich auch die gewünschte Deftigkeit ein.


Für die Spätzle:
500 g Mehl
500 ml Wasser
2 EL Sojamehl
1 TL Salz

Alle Zutaten miteinander verrühren, bis der Teig Blasen schlägt. In einem großen Topf gesalzenes Wasser zum Kochen bringen und die Spätzle mit Hilfe eines Spätzlebretts portionsweise ins Wasser schaben. Kochen bis sie nach oben schwimmen und mit einem Schaumlöffel abschöpfen. Abschrecken und abkühlen lassen.

Für den Rest:
1 kleiner Spitzkohl
1 Zucchini
200 g Stangenbohnen
200 g Räuchertofu
1 Zwiebel
1 EL Kümmel
1 TL (geräuchertes) Paprikapulver
Salz/Pfeffer
Pflanzenöl

Den Spitzkohl halbieren, Strunk entfernen und in schmale Streifen schneiden. Die Zucchini in Stifte schneiden. Zwiebel hacken, Räuchertofu in feine Würfel schneiden. Die Bohnen in Stücke schneiden und gerade bissfest  blanchieren.

Pflanzenöl in einer großen Pfanne erhitzen, den Spitzkohl zusammen mit der Zwiebel und dem Räuchertofu circa 10 Minuten anbraten. Zucchini zugeben und 3 Minuten mitbraten, dann auch die Bohnen zufügen und nochmal circa 2 Minuten mitbraten. Das Gemüse mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.

Die Spätzle separat anbraten und unter das Gemüse heben.

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